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Eurostat: Inflation in Eurozone erreicht mit 8,9 Prozent neuen Rekordwert

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Eurostat: Inflation in Eurozone erreicht mit 8,9 Prozent neuen Rekordwert

Eurostat: Inflation in Eurozone erreicht mit 8,9 Prozent neuen Rekordwert

Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli erneut beschleunigt und erreichte somit die höchste Rate seit Einführung des Euros als Buchgeld im Jahr 1999. 29.07.2022, SNA

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Dem EU-Statistikamt Eurostat zufolge stieg die Teuerungsrate bei den Verbrauchsgütern in den 19 Euro-Ländern von 8,6 Prozent im Juni auf 8,9 Prozent im Juli an. Dadurch bleibe der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), sich für eine weitere starke Zinserhöhung im September zu entscheiden, unvermindert groß. Dabei betrage das von der EZB angestrebte Inflationsziel zwei Prozent.Die höchsten Inflationsraten im Währungsraum wiesen in diesem Jahr die baltischen Staaten auf, Estland mit 22,7 Prozent, Litauen mit 20,8 Prozent und Lettland mit 21 Prozent.Den Angaben zufolge bleiben die extrem hohen Energiepreise einer der wichtigsten Inflationsfaktoren. Auch Nahrungsgüter und Dienstleistungen werden immer teurer, was darauf hindeutet, dass die Inflation um sich greift. Ein weiteres Problem sei die verhältnismäßig hohe Arbeitslosenquote, der Anteil der Erwerbslosen liegt derzeit im EU-Durchschnitt bei 6,6 Prozent.

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Alexander Marjin

Redakteur

Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli erneut beschleunigt und erreichte somit die höchste Rate seit Einführung des Euros als Buchgeld im Jahr 1999.

Dem EU-Statistikamt Eurostat zufolge stieg die Teuerungsrate bei den Verbrauchsgütern in den 19 Euro-Ländern von 8,6 Prozent im Juni auf 8,9 Prozent im Juli an. Dadurch bleibe der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), sich für eine weitere starke Zinserhöhung im September zu entscheiden, unvermindert groß. Dabei betrage das von der EZB angestrebte Inflationsziel zwei Prozent.

Die höchsten Inflationsraten im Währungsraum wiesen in diesem Jahr die baltischen Staaten auf, Estland mit 22,7 Prozent, Litauen mit 20,8 Prozent und Lettland mit 21 Prozent.

Den Angaben zufolge bleiben die extrem hohen Energiepreise einer der wichtigsten Inflationsfaktoren. Auch Nahrungsgüter und Dienstleistungen werden immer teurer, was darauf hindeutet, dass die Inflation um sich greift. Ein weiteres Problem sei die verhältnismäßig hohe Arbeitslosenquote, der Anteil der Erwerbslosen liegt derzeit im EU-Durchschnitt bei 6,6 Prozent.

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